Die Eroberungsgeschichte des Game Boys

Geschrieben von Dominik Feedback schreiben

Seit 1989 gibt es nun schon den Game Boy. Die von Nintendo produzierte Spielkonsole erreichte schnell weltweites Ansehen und ist durch Spiele wie Tetris zum Kult geworden. Er besitzt ein Display, Lautsprecher und mehrere Bedienelemente.

Begonnen hat alles mit dem Game Boy Classic. Man konnte ihn damals nur mit dem Computerklassiker Tetris zusammen erwerben. Zwar hatte er keinen farbfähigen Bildschirm und einen schlechten Prozessor, so punktete er doch durch das kleine Format, den geringen Verbrauch von Batterien und durch die billigen Preise. Als Special Edition war er bald auch in verschiedenen Farben käuflich und man konnte Boxen und Hüllen zu seinem Schutz kaufen. 1996 erschien dann der Game Boy Pocket, der noch kleiner und kontrastreicher war und später auch eine eigene Batterieanzeige dazubekam. Der Game Boy Light war zwar größer, jedoch verfügte er über eine bedienbare Hintergrundbeleuchtung. Mit ihm kamen auch die ersten, so bekannten, Pokémon-Spiele auf den Markt.

Mit dem Game Boy Color kamen dann 1998 auch Farben in die Spiele, was nach vier Grautönen, die die Vorgänger beherrschten, einen Einstieg in eine andere Dimension des Spielens bedeutete. Unabhängig vom Game Boy Color erschien dann 2001 bis 2004 der Game Boy Advance, der nicht die gleiche Technik als Grundlage hatte. Nach der Entstehung des Nintendo DS kam 2005 der kleinste Game Boy Micro auf den Markt, doch Nintendo musste seine Herstellung aufgrund von schlechten Einnahmen wieder einstellen. Das Format, der zu den Konsolen zugehörigen Spielen wechselte im Laufe der Zeit, jedoch können modernere Versionen wie der Game Boy Color auch ältere Spielversionen abspielen.